Das Ding mit der Selbstliebe

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Wer bin ich, wo will ich hin, war da schon mal jemand, gibt‘s da Schokolade. Und warum überhaupt.

 

Fragen, die die Menschheit schon immer interessieren. Der Sinn des Lebens.

Scheinbar gehört es in unsere Neuzeit, dass wir uns alle selbst lieben sollen.

Wollen.

Können.

Dürfen.

Müssen.

 

Und gemeint ist da nicht das Ding im Bett.

 

Selbstliebe.

Aber wie geht das überhaupt?

 

Gäbe es davon eine Anleitung, würde man sie wahrscheinlich nicht finden, weil das Netz voll von Ideen, Ratschlägen und Weisheiten ist.

Wie jetzt auch hier.

 

Wobei, ich möchte Dir einfach nur meinen Weg erzählen.

Und das ist er: MEIN Weg.

Nicht deiner.

Nicht der meiner Eltern.

Nicht der, meiner besten Freunde.

 

Den Weg, die Erfahrungen, die Emotionen und die prägenden Ausgangspunkte, die ich beschritten habe, die ist kein anderer gegangen.

Das macht mich nicht besser.

Und auch nicht schlechter.

 

Und deshalb kann und will ich dir hier keine Tipps geben.

Ganz vielleicht Gedankenanstöße, die dir – in deiner Situation – helfen könnten.

Aber ich bin kein Ratgeber.

 

Denn es steht mir nicht zu über deine Gefühle, Gedanken, deiner Vergangenheit und auch Zukunft zu urteilen.

 

Was ich dir hier erzähle, ist der Weg von mir. Einer, die großes Potential gehabt hätte Alkoholiker, Straftäter oder aber mindestens Junky zu werden.

 

Ich bin schon vor meiner Entbindung nie gewollt gewesen, war gehasst, verdammt, aber nie vergöttert. Ich wurde betrogen, verraten, angelogen. Selten geliebt. Vater Alkoholiker, Mutter neurotisch. Wurde ausgenutzt und psychisch misshandelt. Hochsensibel und war immer schuldig. Einer muss es ja sein.

Trauma über Trauma beim inneren Kind.

 

Haltlos bin ich durch die Welt gestolpert, wusste nie wo ich hin soll.

Rastlos.

Immer auf der Suche.

Nie zuhause.

Nie geliebt.

Allein.

Einzelkämpfer.

 

Und doch war da dieses Bild, vom besseren Ich, welches ich sein wollte.

 

Ruhig, gelassen, mit sich selbst zufrieden und im Reinen.

Jemand, der sich selbst liebt.

 

Liebe

Bevor ich mich selbst und andere liebe, musste ich „Liebe“ für mich erst mal ganz genau deklarieren.

Liebe ist ein Gefühl, (aber nicht) sowie Hunger.

Wenn ich Hunger hab, dann knurrt mir der Magen.

Aber ich esse auch, wenn er dies nicht tut.

Liebe ich dann also auch, wenn ich nicht Liebe?

 

Die Schmetterlinge, die bei einer Verliebtheit entstehen, sind nicht auf Dauer da, also kein Garant für Liebe.

 

Woher soll ich wissen, was Liebe ist, wenn ich diese selbst nie erleben durfte?

Wenn ich immer nur Liebe als „Nutzen“ mitgeteilt bekommen habe?

 

Ein schwieriger Weg, den ich seit Jahren beschreite.

 

 

Ich weiß mittlerweile was „Liebe“ für mich bedeutet. Weißt du es für Dich auch?

 

Ich liebe mich selbst, mit allen Fehlern, Ecken und Kanten – und mit allem positiven.

Warum, werde ich dir im Laufe der Zeit hier erzählen.

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